Montag, 16. Dezember 2013
Sonntag, 15. Dezember 2013
"Gastarbeiter"-Unruhen
Körperliche Arbeit (z.B. Bau) verrichten offensichtlich nur foreign workers, also "Gastarbetier" aus asiaktischen Ländern, insbesondere Indien. Als vor einer Woche, ein indischer Arbeiter aus einem Bus verwiesen wurde, von dem er anschließend überfahren wurde, kam es zu einer Straßenschlacht. Die Angestellte des Busunternehmens wäre fast gelyncht worden, Rettungsfahrzeuge wurden in Brand gesetzt, die Polizei angegriffen. Das ganze fand im Stadtteil Little India statt, wo sich Sonntag die hier arbeitenden Inder wohl zu zehntausenden treffen. Ein Thema, was hier immer noch die Medien beherrscht.
Es wurde eine Untersuchungskommission eingesetzt, wie bei uns üblich, elder statesman. Dieses Wochenende verhängte die Regierung dann ein Alkoholverkaufs- und Konumverbot für Little India. Privaten Busunternehmen wurde untersagt, die Arbeiter nach Little India zu transportieren. Wie der Tageszeitung zu entnehmen, verboten viele Arbeitgeber ihren Beschäftigten, sich nach Little India zu begeben. Dort war es dann gestern wohl sehr, sehr ruhig. Allerdings hielt sich die Polizei auch stark im Hintergrund.
Aus der Verlautbarung der Regierung wird die Handschrift deutlich. Wir schätzen Euch, liebe Arbeiter, aber wer Gesetze bricht...
Eindrücke
Langsam aklimatiert, gestern Abend war es mit wohl unter 25 Grad sogar fast angenehm. Die erste Hälfte der lauen Nacht im Zoo (komplett ohne Gitter, ohne Käfige in die Regenwaldlandschaft integriert!) verbracht. Die Singapur Zoo night safari ist nicht ohne Grund weltberühmt.
Erstaunt bin ich über das Preisniveau. Google hilft. In den Lebenshaltungskosten liegt Singapur vor Frankfurt. Auf der Straße gibt es zwar für 2 Euro auch schon ein ordentliches Essen, aber die Flasche Bier unter 5 Euro war noch nicht zu bekommen, auf unserer benachbarten Vergügungsmeile (und hier steppt am Wochenende echt der Bär) gibts die Halbe kaum unter 8 Euro. Auch der Zoobesuch ist mit 23 Euro p.P. kein Schnäppchen, das mittelgroße Eis dort sollte 7 Euro kosten. Selbst die Ramschläden in Little India haben das Tedi-Preisniveau.
Die Infrastruktur beeindruckt, Metro, Busse, guter Standard. Die Stadt wirkt sauber, aber keineswegs so klinisch rein, wie ich das im Vorfeld den Medien entnommen habe. Auf der Straße gibts zwar, mit Ausnahme von ausgewiesenen Zonen Rauchverbot, aber es hält sich nicht jeder dran - und wir haben da keine Verhaftungen mitbekommen.
In Downtown hat man das Gefühl, die Hochhäuser fressen sich Stück für Stück an die letzten traditionellen Bauten heran, am Singapur River gibts dann noch eine Reihe, die wohl aus touristischen Gründen Artenschutz hat.
Samstag, 14. Dezember 2013
1000 und mehr Buddhas
Ein relativ neuer sakraler Bau beeindruckt: Der Tempel zur Heiligen Zahn Reliquie. Hier ist (so sagt man) in einer 420 kg-Gold-Stupa ein Stück eines Zahns des Namensgebers enthalten. Hört sich für mich erst einmal ziemlich verwirrend katholisch an.
Der Tempel ist allerdings sehenswert, sehr viel rot (bei den Chinesen die Farbe für Glück, wird allerdings hier nicht mit schwarz kombiniert), Pagodenstil, 5-stöckig mit einem prächtigen Dachgarten. Die Wände der Gebetshallen sind mit tausenden von Buddha-Statuen dekoriert.
Freitag, 13. Dezember 2013
Singapur...
Angenehme Temperatur
Bloß ziemlich feucht (gefühlte 123 % Luftfeuchtigkeit)
Chinesen, Inder, Pakistani, Europäer, Australier gibts hier ziemlich viele auf engem Raum
Das Haupttransportmittel, die U-Bahn MRT
Eigentlich regnet es jeden Tag - nur heute nicht
Ferienfeeling auf der Eventinsel Sentosa, so eine Art Phantasialand
Ganz normale kleine Häuser am Fluss, umringt von Wolkenkratzern
Hotelzimmer bietet schönen Blick auf den Singapur River
Immer und überall wird (noch) gebaut
Jetzt beginnt in Little India das Alkoholverbot (wg. des foreign workers riot die letzten Tage)
Kolonialdistrikt war unser erste Station des Tagesprogramms
Little India scheint momentan keine gute Adresse
Mit Segway und Gocart unterwegs
Nun reicht es für's erste....
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