Freitag, 7. Februar 2014

Dschungel total

Am Morgen regnet es immer noch. 15 Grad, für diese Gegend geradezu unterirdisch kalt. Was tun? Wir finden ein öffentliches WiFi, checken den Wetterbericht, der immerhin für diese Bergregion 20 Grad ankündigt - und tendenziell nachlassender Regen.

Also, schauen wir mal, was das Infocenter des Dorrigo Nationalparks so anbietet - und den überall gelobten Skywalk, den Weg durch die Baumgipfel machen wir auf alle Fälle.



Am Cetrum entschließen wir uns, den 6,6 km Rundweg zu gehen, mehr des NP sind von dieser seite eh nicht für's menschliche Betreten zugelassen. Der Weg nicht unanstrengend, aber 1 a ausgebaut.

Und der Regenwald, gerade im Regen, dann wieder in Wolken, auch mal kurz die Sonne, ist atemberaubend. Wir kommen zuerst gar nicht voran, weil wir uns schon nach wenigen hundert Metern gar nicht sattsehen können.



Man kann sich vorstellen, dass man das als grüne Hölle bezeichnet, ich finde, es ist ein grünes Paradies. 


Die Baumriesen, die Farne, die Lianen, Schattengewächse (alles wieder unaufgeräumt, nur den Trail hat man freigesägt, -geschnitten und teilweise -gebunden, obwohl wir uns auch durch einen frisch umgestürzten Baum wursteln mussten), die Früchte, Wasserfälle, Vögel, vom kleinsten Exemplar bis zum Busch-Truthahn.


Geradezu berauschende Natur. Dieser Abstecher hat sich auf alle Fälle gelohnt, wenn er auch Schweiß und Blut gekostet hat.

Was wir nicht gesehen haben, hier aber häufig vorkommt, eine Python, oder?



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