Montag, 23. Dezember 2013

Vom Norden ins Zentrum

Zurück durchs "ostwestfälische Hügelland" Richtung Ostküste. Geschichtsunterricht im Waitangi Teaty House, wo 1840 die Briten mit den Maori Neuseeland gründeten (???). Vor der Tür standen schon die Franzosen, die hier auch eine Kolonie errichten wollten, da waren die Natives dann gut genug, sich unter die britische Krone zu stellen.



Der 1840 geschlossene Vertrag ist noch heute die Rechtsgrundlage für die Landverteilung. Schade, dass die Maori-Version und der englischsprachige Vertrag unterschiedlich ausgelegt werden können. Juristinnen werden halt nie arbeitslos.


Weiter an der Bay of Islands entlang. Schöne Ausblicke, sehr viel grün. Klar, NZ ist so groß wie GB, hat aber nur 4 Millionen Einwohner. Es ist einfach viel Platz für grün. Die Ortschaften liegen weit auseinander, der durchfahrende Norden ist nicht zersiedelt. So spärlich bewohnte Gebiete gibts zu Hause nciht einmal in MecPom. 



Zwischendurch das Rentnerparadies von Friedensreich Hundertwasser, der seinem Städtchen Kawakawa dafür eine öffentliche Toilette schenkte, wahrscheinlich das meistfotografierte Klo der Welt, schenkte.



Südöstlich von Auckland (wo mehr als ein Viertel der Einwohner des Landes leben), wird es bäuerlich-gärtnerisch. Die Schwarzbunten werden von Weingärten und Obtplantagen abgelöst, dann kommen die Kiwianpflanzungen. Die "chinesische Stachelbeere" trat ja ihren Siegeszug erst Anfang der 70-er Jahre an. Ich erinnere mich genau an meine erste Kiwi, da war ich 20.


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